Das Fach Grundlagen des Designs II baut auf den Inhalten des ersten Semesters auf. Die Studierenden erarbeiten sich im Kursteil Kommunikationsdesign die Fähigkeit größere gedankliche Zusammenhänge in Typografie, Bild, Farbe und Material an Hand praxisnaher Projektarbeit umzusetzen. Es geht darum zu verstehen, wie sich starke, visuelle Reize durchsetzen können und ihren Weg zum Betrachter finden. Neben den kognitiven Fähigkeiten im kritischen Denken erarbeiten sich die Studierenden die Fähigkeit funktionierende Designlösungen für Designsysteme zu entwickeln und umzusetzen.

Im Kursteil Generative Gestaltung geht es darum, Bilder durch Code zu erzeugen. Gestaltung wird nicht mehr »von Hand« geschaffen. Die visuelle Idee wird in ein Regelwerk übersetzt und mittels Processing in Form eines Quellcodes umgesetzt. Ein solches Programm kann nicht nur einzelne Bilder erzeugen kann, sondern durch Veränderung von Parametern und Interaktion können Bildwelten interaktiv generiert werden.

Fachkompetenz
Die Studierenden verfügen über Grundkenntnisse der menschlichen Wahrnehmung und Semiotik. Sie kennen die Grundsätze guter Gestaltung. Die Studierenden sind in der Lage konzeptionell zu arbeiten und in Designsystemen zu denken. Die Studierenden kennen die grundlegenden Gestalttheorien und haben diese in praktischen Übungen angewendet. Sie verfügen über das Wissen, Daten medienspezifisch aufzubauen.

Die Studierenden erlernen grundlegende Kenntnis über die Möglichkeiten unterschiedlicher Entwurfsmethoden. Sie entwickeln die Fähigkeit eigenständig generativ mittels Processing zu entwerfen. Die Studierenden erwerben vertiefende Programmkenntnisse in den Grafikprogrammen der Adobe CC und Processing und wenden diese in unterschiedlichen praxisnahen Aufgaben an.

Die Studierenden besitzen Grundwissen über das gute Bild. Sie sind in der Lage mit professioneller Kameratechnik umzugehen und können moderne Fotografie- und Studiotechnik zielführend auswählen und einsetzen. Kenntnisse über Rhythmus, Komposition und Bildsprache werden eigenständig weiterentwickelt. Die Studierenden können praxisnah ihr erworbenes Wissen auf Aufgabenstellungen anwenden.


Methodenkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage visuelles Storytelling mittels gezielter Anwendung von Form, Farbe, Typografie und Layout zu realisieren. Sie nehmen den Nutzer als Ausgangspunkt ergonomischer Gestaltung wahr. Sie verfügen über die Fähigkeit medienübergreifend reproduzierbare Vorlagen zu erstellen. Sie verstehen die Grundsätze generativen Gestaltens.

Die Studierenden sind in der Lage mit professionellem Fotoequipment umzugehen und die Prozesse in der Digitalfotografie anzuwenden. Sie erzielen im Studio und Outdoor professionelle Bildergebnisse. Die Studierenden haben die Fähigkeit zur eigenständigen Recherche und Weiterentwicklung von vorhandenem Basiswissen.

Persönliche Kompetenz
Die Studierenden sind sich ihrer Verantwortung als Gestalter bewusst. Sie sind in der Lage Arbeiten argumentativ zu begründen und kritisch zu bewerten. Sie können in Teams zusammenarbeiten und sich gegenseitig Feedback geben.