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    • Feminismus geht alle an - warum Gleichberechtigung nur gemeinsam gelingt

      Feminismus steht für die Gleichstellung aller Menschen, richtet sich gegen Sexismus und setzt sich insbesondere gegen die Diskriminierung von Frauen ein. Dabei geht es nicht darum, Männer zu verdrängen oder Machtverhältnisse umzukehren. Vielmehr zielt der feministische Einsatz auf Gleichberechtigung, faire Chancen und Selbstbestimmung unabhängig vom Geschlecht. 

      Ein Beispiel dafür ist die UN-Initiative "HeForShe", welche Männer dazu aufruft, sich aktiv für Frauenrecht einzusetzen und ihre eigene Rolle im System von Geschlechterungleichheiten zu reflektieren - zentrale Aspekte sind: Respekt und gegenseitiges Verständnis! 

      Wenn Männer und Frauen gemeinsam für gleiche Rechte eintreten, können sie festgefahrene Rollenbilder hinterfragen, strukturelle Ungleichheiten abbauen und echte Vielfalt fördern - in Bildung, Beruf und Gesellschaft! 

      Feminismus: am Ende profitiert alle von einer gerechteren, vielfältigeren Welt! 



      Gleichberechtigung hat Geschichte - Wie der Feminismus entstand 

      Was heute oft als selbstverständlich gilt – etwa dass Frauen wählen, studieren oder ein eigenes Konto führen dürfen – war über Jahrhunderte keine Realität. Der Feminismus entstand aus dem Widerstand gegen genau diese Ungleichheiten.

      Die erste Welle des Feminismus begann im späten 18. und 19. Jahrhundert. Frauen forderten Bildung, politische Mitsprache und besonders das Wahlrecht – ein Meilenstein, der in vielen Ländern erst im 20. Jahrhundert erkämpft wurde.

      In der zweiten Welle (ab den 1960er-Jahren) rückten Themen wie sexuelle Selbstbestimmung, Gleichberechtigung im Beruf und das Recht auf Abtreibung in den Mittelpunkt. Frauen machten auf Diskriminierung im Alltag aufmerksam und forderten strukturelle Veränderungen.

      Die dritte Welle ab den 1990ern betonte die Vielfalt von Lebensrealitäten – etwa im Hinblick auf Herkunft, sexuelle Orientierung oder soziale Klasse. Feminismus wurde intersektional gedacht: Es geht nicht nur um Frauen, sondern um Gleichstellung für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht oder Identität.

      Feminismus ist also nicht "überholt", sondern historisch gewachsen – und weiterhin notwendig. Denn viele Rechte, die heute selbstverständlich erscheinen, mussten hart erkämpft werden. Und echte Gleichstellung ist noch längst nicht die Realität.




      "Papa, warum kochst du heute?" 

      Als der Vater das Abendessen zubereitet, fragt die Tochter erstaunt:
      „Papa, warum kochst du heute und nicht Mama?“
      Er antwortet: „Weil wir uns die Aufgaben teilen – so wie wir es beide fair finden.“

      Feminismus beginnt nicht erst in der Politik oder im Unternehmen. Er zeigt sich auch im Alltag – beim Kochen, beim Wickeln, bei Gehaltsverhandlungen. Es geht um gleiche Rechte, gleiche Chancen und faire Verteilung von Verantwortung, unabhängig vom Geschlecht.

      Wenn Kinder erleben, dass Fürsorge und Karriere, Stärke und Einfühlungsvermögen nicht an ein Geschlecht gebunden sind, wächst eine Generation heran, die Gleichstellung nicht hinterfragt, sondern lebt.

      Also, worauf warten Sie noch?! Werden Sie aktiv und gestalten Sie Gleichstellung mit - jeden Tag, an jedem Ort, zu jeder Tageszeit! 



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